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Erster Investor für ehemaliges Rasspe-Areal präsentiert (+VIDEO)

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Wollen bei der Entwicklung des ehemaligen Rasspe-Geländes an einem Strang ziehen: v.li. Frank Balkenhol (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung), Sven Heyden (Geschäftsführer Bauconzept Real Estate GmbH), Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Projektleiter Achim Willke von der wirtschaftsförderung Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
Wollen bei der Entwicklung des ehemaligen Rasspe-Geländes an einem Strang ziehen: v.li. Frank Balkenhol (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung), Sven Heyden (Geschäftsführer Bauconzept Real Estate GmbH), Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Projektleiter Achim Willke von der wirtschaftsförderung Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Die Solinger Wirtschaftsförderung konnte am Montag einen ersten Investor für ihr Areal Stöcken 17 präsentieren: Mit der Bauconzept Real Estate GmbH finden das 1903 erbaute und 1922 erweiterte Verwaltungs- und Lagergebäude (ca. 6.100 qm) sowie das Gebäude der ehemaligen „Lehrwerkstatt“ (ca. 1.500 qm) auf dem Rasspe-Gelände einen neuen Eigentümer und Investor. Die Bauconzept Planungsgesellschaft mbH mit Sitz in Lichtenstein/Sachsen, aktiv auch in Leverkusen, saniert seit 30 Jahren denkmalgeschützte Industriegebäude und wird auch für diese Gebäude die Planung verantworten.

60.000 Quadratmeter großes Gelände

Nachdem die Rückbau-, Bodensanierungs- und Flächenaufbereitungsmaßnahmen durch den Maßnahmeträger AAV auf dem Gelände Stöcken 17 abgeschlossen wurden (wir berichteten), sind die Weichen jetzt Richtung Zukunft gestellt. Mit einer Vermarktung weiterer Gewerbegrundstücke ist allerdings ausdrücklich noch nicht zu rechnen. Das betont der Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung, Frank Balkenhol. Zunächst stehe unter Beteiligung der Öffentlichkeit noch die weitere Durchführung des Bebauungsplanverfahrens an. Danach gehe es um die Erschließung des über 60.000 Quadratmeter großen Geländes, so dass die aktive Vermarktung der freien Flächen frühestens im kommenden Jahr beginnen könne.

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Für Oberbürgermeister Tim Kurzbach nimmt die Vision eines Gewerbegebietes der Zukunft mit dem Investment jetzt Gestalt an: „Stöcken 17, das ehemalige Rasspe-Areal, wird sich zu einem Gewerbegebiet vollkommen neuen Zuschnitts entwickeln: Nachhaltige Flächennutzung in Kombination mit Mikromobilität, E-Ladesäulen und weiteren Services werden verschiedene Mobilitätsformen mit der Möglichkeit von Parken, Halten, Umsteigen und Umladen bündeln. Wir wünschen uns für unser Konzept kreative Investoren, so wie die Bauconzept GmbH, die mit hoher Sensibilität in der denkmalgerechten Sanierung hier ein erstes, sehr markantes Zeichen setzt.“

Investor will in Solingen Niederlassung gründen

„Unsere Freude ist wirklich groß, mit Sven Heyden, Geschäftsführer der Bauconzept Real Estate GmbH, den ersten Investor gefunden zu haben, der bei diesem Konzept ganzen Herzens mitgeht“, sagt Frank Balkenhol.

Und Sven Heyden ergänzt: „Ich war schon von dem ersten Eindruck des Gebäudes sehr angetan, auch wenn es dafür etwas Vorstellungsvermögen braucht. Mit stark sanierungsbedürftigen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden kennen wir uns gut aus. Vor allem haben wir mit der Bauconzept Planungsgesellschaft mbH einen leistungsstarken Partner für die Planungsleistung der über das nötige Know-how verfügt, dieses Industriedenkmal wieder in ein Schmuckstück zu verwandeln.“

Bert Hoffmann, Geschäftsführer der Bauconzept Planungsgesellschaft mbH bestätigt: „Uns hat der Standort Solingen und Stöcken 17 im Speziellen absolut überzeugt. Deshalb haben wir auch vor, hier in Solingen eine Niederlassung zu gründen.“

Außenliegender Aufzug der Lehrwerkstatt

Erstes Ziel ist es, zunächst die Lehrwerkstatt zu sanieren. Der markante, außenliegende Aufzug soll erhalten bleiben, sodass das Gebäude vollständig barrierefrei erschlossen werden kann. Die massive Statik des Gebäudes ermöglicht es zudem, auf dem Dach eine Dachterrasse für die Mieter des 2. OG zu errichten, von der aus dauerhaft der Blick über das Rasspe-Areal und ins Bergische Land gewährleistet sein wird.

Bei optimalen Planungs-, Genehmigungs- und Sanierungsablauf kann das Gebäude bis Sommer 2023 fertiggestellt werden. Die vollständige Sanierung des denkmalgeschützten Verwaltungs- und Lagergebäudes wird wegen der höheren Komplexität auf Grund der unterschiedlichen Nutzungen und des Denkmalschutzes etwas länger dauern. Rund 4,2 Millionen Euro will der Investor allein in die Lehrwertstatt stecken. Das Investitionsvolumen für das größere Verwaltungsgebäude könne derweil noch nicht befiziffert werden. „Das könnte durchaus zweistellig werden“, so Frank Balkenhol. Über den Kaufpreis schweigen sich Stadt und Investor derweil aus.

Volksbank Bergisches Land
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