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Fauna mausert sich zum attraktiven Ausbildungsstandort

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Seit Anfang Mai setzt Leonie Johland (21) ihre Ausbildung zur Tierpflegerin in der Fauna fort. Angefangen hatte sie diese in einem Park in Rheinland-Pfalz, wo die junge Frau allerdings nicht glücklich wurde. (Foto: © B. Glumm)
Seit Anfang Mai setzt Leonie Johland (21) ihre Ausbildung zur Tierpflegerin in der Fauna fort. Angefangen hatte sie diese in einem Park in Rheinland-Pfalz, wo die junge Frau allerdings nicht glücklich wurde. (Foto: © B. Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Der Gräfrather Tierpark Fauna entwickelt sich immer mehr zu einem echten Hotspot. Und zwar nicht nur für Tier- und Naturfreunde. Auch für junge Leute, die den Beruf des Tierpflegers erlernen möchten, gewinnt die Fauna zunehmend an Attraktivität. Bestes Beispiel dafür ist die 21-jährige Leonie Johland, die seit Anfang Mai ihre Ausbildung zur Tierpflegerin in der Fauna fortsetzt.

„Ich war bereits seit August 2015 in der Ausbildung und habe jetzt den Betrieb gewechselt, da ich nicht zufrieden war“, berichtet die 21-Jährige, die zuletzt in einem Tierpark in Rheinland-Pfalz ausgebildet wurde. Die Fauna kannte sie bereits, da sie im Gräfrather Tierpark bereits vor einiger Zeit eine Klassenkameradin aus der Berufsschule besuchte. „Ich finde so kleinere Tierparks unheimlich interessant, man kann hier so viel in Eigenverantwortung arbeiten“, bereut die junge Frau ihre berufliche Veränderung nicht.

Bereits Erfahrung als Falknerin gesammelt

Nicht ganz unschuldig am Wechsel von Leonie Johland ist Christina Farke. Die Ausbilderin und zoologische Leiterin der Fauna ist nämlich auch seit Februar Berufsschullehrerin in Düsseldorf. Und Leonie Johland ist dort eine ihrer Schützlinge. „Es ist tatsächlich so, dass unsere Azubis hier ihre ganze Tour alleine machen dürfen. Wir halten unsere Auszubildenden zum eigenständigen Arbeiten an, damit sie früh lernen, Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Farke.

Freuten sich über strahlenden Sonnenschein und viele Besucher am Donnerstag in der Fauna: Christina Farke von der zoologischen Leitung der Fauna sowie Ulrich Stamm (re.) und Gerd Postelmann vom Vorstand des Tierparks. (Foto: © B. Glumm)
Freuten sich über strahlenden Sonnenschein und viele Besucher am Donnerstag in der Fauna: Christina Farke von der zoologischen Leitung der Fauna sowie Ulrich Stamm (re.) und Gerd Postelmann vom Vorstand des Tierparks. Dass die Fauna auch in Sachen Ausbildung zunehmend interessanter wird, macht das Trio sehr zufrieden. (Foto: © B. Glumm)

Mit Leonie Johland konnte sie zudem eine engagierte Tierfreundin an Bord holen, die in ihrer Vita bereits einiges vorweisen kann. Als ausgebildete Falknerin kennt sich die 21-Jährige nämlich ganz hervorragend mit Vögeln aus. Zu Hause hat sie sogar einen Falken in ihrer Obhut. „Ich möchte während der Ausbildung aber das ganze breite Spektrum kennenlernen“, macht die Azubine deutlich. Und gerade das sei im Gräfrather Tierpark ganz hervorragend möglich.

Zwei weitere Azubis wahrscheinlich ab diesem Sommer

Die junge Frau kommt gebürtig vom Niederrhein, zog der Ausbildung wegen nach Wuppertal-Vohwinkel und hat so einen kurzen Weg zur Arbeit. Ende Juni kommenden Jahres macht Leonie Johland nach dreijähriger Ausbildungszeit ihre Prüfung. Falls möglich, würde die aus Wesel stammende Auszubildende gerne in der Fauna bleiben. Eine Garantie dafür kann Christina Farke allerdings noch nicht geben.

„Ich kann derzeit noch keinem unserer Auszubildenden eine Weiterbeschäftigung versprechen“, betont Farke, die aber auf baldige Planungssicherheit hofft. Nichtdestotrotz werden im Sommer höchstwahrscheinlich zwei weitere junge Leute ihre Ausbildung zum Tierpfleger bzw. zur Tierpflegerin in der Fauna beginnen. Und damit den Stellenwert des aufstrebenden Ausbildungsstandorts in Gräfrath noch einmal unterstreichen.

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