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Gospelbenefiz mit unisono und Young Voices

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Bei der Eröffnung des Gospelbenefiz standen die Chöre unisono und Young Voices zusammen auf der Bühne. 70 Stimmen sangen gemeinsam „Hear our Praises“ und boten damit einen einzigartigen Auftakt. (Foto: © Martina Hörle)
Bei der Eröffnung des Gospelbenefiz standen die Chöre unisono und Young Voices zusammen auf der Bühne. 70 Stimmen sangen gemeinsam „Hear our Praises“ und boten damit einen einzigartigen Auftakt. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Der Gospelchorunisono“ und der Jugendchor „Young Voices“ gaben am Samstagabend ein grandioses Konzert. Die rund 70 Sängerinnen und Sänger hatten zum Gospelbenefiz in die Kapelle Bethanien geladen. 370 Besucher waren der Einladung gefolgt.

Unter der Leitung von Elisabeth Szakács lieferten die stimmgewaltigen Chöre ein Gospelkonzert der Extraklasse. Zwei Stunden lang zeigten sie in 18 fantastisch dargebrachten Songs die ganze Bandbreite ihres Könnens. Temperamentvolle rhythmische Darbietungen wechselten mit leisen besinnlichen Tönen. Gospels, mit den unterschiedlichsten Musikstilen kombiniert, ergaben eindrucksvolle Interpretationen. Bei einigen Stücken stand der geistliche Aspekt im Vordergrund Andere luden mit ihrem Rhythmus zum Mitklatschen ein. Das taten die Zuhörer sehr gerne.

Interpretationen sorgen für Begeisterung

Mit einer enormen stimmlichen Präsenz eröffneten unisono und Young Voices gemeinsam mit dem Titel „Hear our Praises“. Im weiteren Verlauf wechselten sich die Chöre ab. Unterstützt wurden sie dabei durch eine fünfköpfige Band. Knut Kornatz an der Gitarre, Kalle Kappner am E-Piano, Bassist Ralf Schusdziarra, Drummer Philip Pasquay und Erich Leininger im Wechsel mit Lissy Szakács am Saxofon brachten einen hervorragenden Rhythmus.

Auch in Kleingruppen überzeugten die Young Voices auf ganzer Linie. Der Chor, der seit 2005 besteht, singt Modern Gospel und macht dabei auch Ausflüge in Richtung Rock und Pop. (Foto: © Martina Hörle)
Auch in Kleingruppen überzeugten die Young Voices auf ganzer Linie. Der Chor, der seit 2005 besteht, singt Modern Gospel und macht dabei auch Ausflüge in Richtung Rock und Pop. (Foto: © Martina Hörle)

In Szene gesetzt wurde die Bühne durch gekonnte Lichtregie. Von leuchtendem Rot bis hin zu Türkis zeigten sich ungewöhnliche Farbenspiele. Ausgesuchte Bilder auf einer Leinwand im Hintergrund setzten feinfühlige Akzente, abgestimmt auf die Songs.

Bei einer so großen Familie gibt es jede Menge Geburtstage. Chormitglied Heike stand trotz ihres Ehrentages mit auf der Bühne. Sie wurde belohnt mit einem 70-stimmigen Happy Birthday.

Tolle Zusammenarbeit von Chor und Leiterin

Chorleiterin Szakács führte mit Schwung und Dynamik. Es war eine grandiose Zusammenarbeit auf beiden Seiten – voll Energie und Leidenschaft. Die Freude und Begeisterung am Singen war überdeutlich spürbar. Damit bestätigte sich ein Zitat von Szakács. „Es gibt Räume in der Seele, die nur durch Musik beleuchtet werden können.“ Schnell sprang der Funke auf das Publikum über. Ob A-Capella oder Solo, Kleingruppen oder Chöre – sie überzeugten auf ganzer Linie. Ihre beeindruckenden Arrangements von Karl Jenkins „Adiemus“ und Händels „Hallelujah“ sorgten für Riesenbeifall.

Die fünfköpfige Band sorgte für einen hervorragenden Rhythmus. (vorne Erich Leininger und Lissy Szakács am Saxofon, dahinter v. li. Kalle Kappner, E-Piano, Bassist Ralf Schusdziarra, Knut Kornatz, Gitarre) (Foto: © Martina Hörle)
Die fünfköpfige Band sorgte für einen hervorragenden Rhythmus. (vorne Erich Leininger und Lissy Szakács am Saxofon, dahinter v. li. Kalle Kappner, E-Piano, Bassist Ralf Schusdziarra, Knut Kornatz, Gitarre) (Foto: © Martina Hörle)

In der Pause waren an einem langen Tisch viele Leckereien aufgebaut. Auch ein Spendenschwein stand da und wartete auf Nahrung für das Palliative Hospiz. Der Erlös des Konzertes ist ebenfalls für das Hospiz bestimmt. Er soll für den Neubau am Botanischen Garten verwendet werden.

Erlös geht an das Palliative Hospiz

Die Besucher standen in kleinen Gruppen und tauschten sich aus. Alle waren begeistert von dem Konzert. Viele kannten die Chöre schon und kamen immer wieder. Andere hatten sie zum ersten Mal gehört und äußerten sich voll Überzeugung: „Da gehen wir wieder hin.“

Dieser Überzeugung waren auch die Chöre, als sie zum Ende des Konzertes sangen: „Until I see you again.“

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