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Hoffnung bei Krebs durch personalisierte Therapie

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Prof. Dr. Boris Pfaffenbach ist Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
Prof. Dr. Boris Pfaffenbach ist Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Bei einem Vortrag im Tumorzentrum Solingen e.V. geht Professor Dr. Boris Pfaffenbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum, anlässlich des Weltkrebstages auf die Frage ein: „Darmkrebs – Wie weit ist die personalisierte Therapie?“. Jüngste Ergebnisse der Tumorforschung eröffnen neue Möglichkeiten der Krebsbehandlung. Personalisierte Therapie, insbesondere die Antikörpertherapie, ist das aktuell intensiv diskutierte Thema in klinischer Forschung und Praxis. „Krebs ist eine genetisch bedingte Erkrankung“, erklärt Professor Pfaffenbach „Vererbte, aber auch im Laufe des Lebens erworbene Gen-Veränderungen, die beispielsweise durch Umwelteinwirkungen eintreten, können die Entstehung von Krebs beeinflussen.“

Pfaffenbach: „Jede Krebserkrankung ist anders“

Mit Hilfe von speziell untersuchten Gewebeproben, die auf genetisch bedingte Veränderungen analysiert werden, lassen sich Informationen gewinnen, die den Ärzten präzisere Prognosen und neue therapeutische Ansätze ermöglichen. „Jede Krebserkrankung ist anders, und jeder Patient ist anders“, weiß Professor Pfaffenbach aus der Praxis zu berichten. Mit der personalisierten Therapie keime die Hoffnung auf, den Patienten individuell durch die Krebserkrankung zu begleiten, um bessere Behandlungserfolge zu erzielen. Weiterhin bilden Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie die wichtigsten Säulen der konventionellen Therapie bei Darmkrebs und anderen bösartigen Tumorerkrankungen. Doch neue Entwicklungen halten in den Kliniken Einzug.

Antikörper- und Zelltherapie im Fokus der Betrachtung

Neben grundsätzlichen Informationen über den Darmkrebs rückt Professor Pfaffenbach in seinem Vortrag deshalb auch die Themen Antikörper- und Zelltherapie in den Fokus der Betrachtung. Der Vorsitzende des unlängst erfolgreich rezertifizierten Darm- und Pankreaszentrums erläutert, was bereits möglich ist, und wie die Patienten davon profitieren können. Professor Dr. Pfaffenbach: „Als zertifiziertes Darm- und Pankreaszentrum, das in der Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen seit Jahren die anspruchsvollen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft einsetzt, ist es unsere Aufgabe, den Blick stets nach vorne zu richten. Wir wollen die aktuellen Entwicklungen der medizinischen Forschung aufgreifen, um unseren Patienten bestmögliche Versorgungsqualität bei Krebs anzubieten“.

Der Vortrag „Darmkrebs – Wie weit ist die personalisierte Therapie“ findet am heutigen Mittwoch, dem 8. Februar, um 17:00 Uhr, in der Personalcafeteria des Klinikums statt. Anmeldung nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

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