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Industriemuseum: Die fachgerechte Rasur von A bis Z

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Wollen die klassische Rasur mit dem Solinger Rasiermesser noch populärer machen: Thomas Wurth von der Firma Böker (li.) und Michael Becker von Becker-Manicure. (Foto: B. Glumm)
Wollen die klassische Rasur mit dem Solinger Rasiermesser noch populärer machen: Thomas Wurth von der Firma Böker (li.) und Michael Becker von Becker-Manicure. (Foto: B. Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Eine Rasur muss manchmal sehr schnell gehen. Meist morgens in aller Hektik mit dem Elektrorasierer vor dem Spiegel. Oder bestenfalls eine zügige Nassrasur mit dem Einmalrasierer, der anschließend im Mülleimer landet. So erleben es viele Männer fast jeden Tag. Aber es werden immer weniger, denn der Trend geht in eine andere Richtung. „Die Rasur wird wieder zum Kult, da auch die Bärte wieder zum Kult werden“, wusste Renate Neufeld, Pressesprecherin der Firma Becker-Manicure, zu berichten. Gemeinsam mit dem Solinger Klingenhersteller Böker zeigten die Experten in Sachen Rasur am Samstagnachmittag im Industriemuseum, wie man fachgerecht das klassische Rasiermesser ansetzt. „Es ist ja so, dass man sich an diese traditionelle Art der Rasur manchmal nicht so richtig ran wagt. Auch deshalb machen wir das heute hier“, so Renate Neufeld weiter.

BEi der Rasur mit dem Solinger Rasiermesser braucht man schon ein ruhiges Händchen. Der Barbier zeigte den Besuchern in der Gesenkschmiede Hendrichs, wie man es richtig macht. (Foto: B. Glumm)
Bei der Rasur mit dem Solinger Rasiermesser braucht man schon ein ruhiges Händchen. Der Barbier zeigte den Besuchern in der Gesenkschmiede Hendrichs, wie man es richtig macht. (Foto: B. Glumm)

Der fachgerechte Umgang mit dem Solinger Rasiermesser

Rund 70 Interessierte meldeten sich für die Info-Veranstaltung an. Während Böker sein Sortiment an Rasiermessern präsentierte, zeigte Becker-Manicure ein umfangreiches Portfolio an Pflegeprodukten für die Rasur. „Man geht halt wieder mehr dahin zurück, sich etwas Gutes zu tun“, machte Renate Neufeld deutlich. Vor der Rasur steht allerdings der fachgerechte Umgang mit dem Werkzeug. Zu diesem Zwecke erklärten Barbiere die Finessen der Rasur und den Umgang mit dem Solinger Rasiermesser. Und zwar am „lebenden Objekt“. Denn in einem klassischen Rasierstuhl dürften Besucher Platz nehmen und sich auf die althergebrachte Art und Weise rasieren lassen. Wer noch nie ein Rasiermesser in der Hand hatte, sollte zunächst einmal üben. Und zwar an einem Ballon, betonten die Experten. Auch die Wahl der Schaums will wohlüberlegt sein. Nach der Rasur geht es an die Pflege der Klinge, denn diese hat ihren Wert und wird ja wiederverwendet.

Zur Rasur gehören zahlreiche Utensilien und natürlich auch Pflegeprodukte. Eine große Auswahl gab es am Samstag im Industriemuseum zu sehen. (Foto: B. Glumm)
Zur Rasur gehören zahlreiche Utensilien und natürlich auch Pflegeprodukte. Eine große Auswahl gab es am Samstag im Industriemuseum zu sehen. (Foto: B. Glumm)

Zur Kunst der Rasur gehört die Pflege des Rasiermessers

„Wir erklären hier sprichwörtlich die Kunst der Rasur. Und dazu gehört selbstverständlich auch die Pflege, wie man solch ein Messer schärft zum Beispiel“, sagte Renate Neufeld. Derartige Info-Veranstaltungen haben die beiden Solinger Unternehmen in der Vergangenheit bereits mehrfach durchgeführt. Allerdings noch nicht im Industriemuseum. „Das Ambiente hier ist natürlich fantastisch und passt hervorragend zum Thema Klingen“, freute sich die Pressesprecherin. Deshalb soll die Veranstaltung in der Gesenkschmiede Hendrichs auch wiederholt werden.

www.becker-manicure.de

www.boker.de

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