Start Aktuelles Jobcenter Solingen bringt 769 Menschen in Arbeit

Jobcenter Solingen bringt 769 Menschen in Arbeit

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Das kommunale Jobcenter befindet sich in den Räumen der Agentur für Arbeit an der Kamper Straße in Ohligs. (Foto: © Bastian Glumm)
Das kommunale Jobcenter befindet sich in den Räumen der Agentur für Arbeit an der Kamper Straße in Ohligs. (Foto: © Bastian Glumm)

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SOLINGEN (red) – Trotz eines weiterhin angespannten Arbeitsmarktes zieht das Jobcenter Solingen für das erste Halbjahr eine positive Bilanz. Insgesamt konnten 769 Kundinnen und Kunden eine Beschäftigung aufnehmen. Damit stieg die Integrationsquote gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund neun Prozent. „769 Kundinnen und Kunden unseres Jobcenters konnten im ersten Halbjahr dieses Jahres eine Arbeit aufnehmen“, betont Jan Welzel, Beigeordneter für Ordnung, Arbeit und Soziales.

Mehr Langzeitarbeitslose vermittelt

Besonders erfreulich sei, dass viele Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten. „Das macht sich auch bei den Leistungen für den Lebensunterhalt bemerkbar“, erklärt Mike Häusgen, Leiter des kommunalen Jobcenters. Im ersten Halbjahr wurden 27,9 Millionen Euro an Bürgergeld ausgezahlt. Das sind 4,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig stiegen jedoch die Kosten der Unterkunft um 2,4 Prozent. Dafür mussten rund 25 Millionen Euro aufgewendet werden.

Nach zwei eher schwachen Jahren bei den Vermittlungszahlen liegt Solingen inzwischen wieder auf Landesniveau. Dabei hebt Häusgen besonders die Nachhaltigkeit der Vermittlungen hervor: „Solingen punktet im Vergleich zu den übrigen Jobcentern vor allem beim Thema Nachhaltigkeit.“ Rund 64 Prozent aller Arbeitsaufnahmen seien dauerhaft, ein sogenannter „Drehtüreffekt“ trete nur selten auf. Bis zum Jahresende rechnet das Jobcenter mit mehr als 1.900 erfolgreichen Integrationen in den Arbeitsmarkt.

Spracherwerb bleibt zentrale Aufgabe

Neben der Vermittlung in Arbeit bleibt der Spracherwerb ein Schwerpunkt des Jobcenters. Hintergrund sind Kürzungen bei der Finanzierung von Sprach- und Integrationskursen durch den Bund. Landesweit konnten deshalb 31,7 Prozent weniger Menschen an entsprechenden Kursen teilnehmen als im Vorjahr.

In Solingen fiel der Rückgang mit 10,4 Prozent deutlich geringer aus. Im März 2026 besuchten 370 Leistungsberechtigte einen Integrationskurs, im Vorjahr waren es noch 413. Für Jobcenter-Leiter Mike Häusgen ist klar, dass an dieser Stelle nicht weiter gespart werden darf: „Sprache ist einer der Schlüssel zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt.“

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Dieser Beitrag stammt von unserer Redaktion.

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