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Klingenmuseum will sich neu ausrichten

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Das Deutsche Klingenmuseum in Gräfrath am Klosterhof. (Foto: © Bastian Glumm)
Das Deutsche Klingenmuseum in Gräfrath am Klosterhof. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Um das Zukunftskonzept des Deutschen Klingenmuseums ging es jetzt bei einem Workshop vor Ort, an dem rund 30 Interessierte teilnahmen. Darunter waren neben Vertretern der „Freunde des Deutschen Klingenmuseums e.V.“ auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Solinger Stadtverwaltung sowie regionaler und überregionaler Museen. Durch den Tag führte mit Jan-Christian Warnecke vom Landesmuseum Württemberg ein Experte für Ausstellungsplanung.

Ideen für zukünftige Gestalt des Klingenmuseums

Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, dem Gründungsdirektor des Ruhr Museums in Essen, stellte Museums-Leiterin Dr. Isabel Immel erste Ideen für eine zukünftige Gestalt des Klingenmuseums vor. Anschließend hatten die Anwesenden Gelegenheit, in drei Gruppen ihre Überlegungen zu den zukünftigen Inhalten und seinen Rahmenbedingungen einzubringen und zu diskutieren. „Die intensiven Gespräche rissen auch in den Pausen nicht ab und zeigten, mit wie viel Herzblut die Beteiligten bei der Sache waren“, hob Dr. Sixt Wetzler vom Klingenmuseum hervor.

Stadtrat muss der Neuausrichtung zustimmen

Wenn der Rat der Stadt Solingen der Vergabe der Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes zur Neuausrichtung des Deutschen Klingenmuseums zustimmt, soll die Ausschreibung – mit den Impulsen der Workshop-Teilnehmer – laut Kulturdezernentin Dagmar Becker im Mai auf den Weg gebracht werden. Die entsprechenden Aufträge sollen Mitte des Jahres vergeben werden.

Volksbank Bergisches Land

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