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Klinikum: Extrem hohes Patientenaufkommen in der Ambulanz

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Klinikum Solingen: Rettungswagen und Notarzt vor dem Schockraum der Zentralen Notfallambulanz (ZNA). (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Klinikum Solingen: Rettungswagen und Notarzt vor dem Schockraum der Zentralen Notfallambulanz (ZNA). (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Stadtwerke Solingen

SOLINGEN (red) – Die Zentrale Notfallambulanz (ZNA) im Städtischen Klinikum verzeichnet in den vergangenen Tagen ein extrem hohes Patientenaufkommen. Allein am Dienstagnachmittag trafen kurzfristig 30 Notfallpatienten nahezu zeitgleich ein, die dringend versorgt werden mussten. Es handelt sich überwiegend um ältere, chronisch- und schwerstkranke Menschen, deren Zustand sich aufgrund von saisonal bedingten Erkrankungen wie Influenza, grippalen Infekten, infektiösen Durchfallerkrankungen oder Lungenentzündungen schnell verschlechtert. Dies führt dazu, dass bis zu 80 Prozent der Patienten, die in die Notfallambulanz kommen, stationär aufgenommen und behandelt werden müssen.

Keine Patienten werden zurückgewiesen

Die Auswirkungen bekommen alle anderen Patienten und das gesamte Klinikum zu spüren. Die Wartezeiten für die ZNA-Patienten sind deutlich länger. Das Klinikum erfüllt jedoch im vollen Umfang seinen Auftrag und weist keinen Patienten zurück. Barbara Matthies, Geschäftsführerin des Klinikums, erklärt: „Wir bedauern die vorübergehende Minderung der Unterbringungsqualität und bitten alle Patientinnen und Patienten um Verständnis dafür, dass es angesichts der Engpässe an erster Stelle darum geht, die medizinische und pflegerische Versorgung der akut Kranken zu sichern“. Die saisonale Häufung von Infektionserkrankungen wirkt sich auch auf den Krankenstand unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums aus.

Die Krankenquote liegt derzeit bei bis zu 25 Prozent. Dies führt dazu, dass das eingesetzte ärztliche und pflegerische Personal im höchsten Maße gefordert ist. Wie lange die Situation anhalten wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Volksbank Bergisches Land

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