Start Aktuelles Klinikum: Sanierte Pflegegruppen gehen wieder ans Netz (+VIDEO)

Klinikum: Sanierte Pflegegruppen gehen wieder ans Netz (+VIDEO)

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Eröffneten jetzt feierlich die sanierten Pflegegruppen E 42 und E52 im Klinikum: v.li. Prof. Dr. Thomas Standl, medizinischer Geschäftsführer, Architekt Bernd Hauser, Dezernent Jan Welzel, Barbara Witscher von der Pflegedirektion, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Dr. Martin Eversmeyer, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. (Foto: © Bastian Glumm)
Eröffneten jetzt feierlich die sanierten Pflegegruppen E 42 und E52 im Klinikum: v.li. Prof. Dr. Thomas Standl, medizinischer Geschäftsführer, Architekt Bernd Hauser, Dezernent Jan Welzel, Barbara Witscher von der Pflegedirektion, Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Dr. Martin Eversmeyer, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red/bgl) – Ende August gehen die Stationen E 42 und E 52 im Klinikum Solingen nach umfangreicher Sanierung wieder ans Netz. Nach gut zwei Jahren Umbau sind nun im Bettenhaus E zwei weitere moderne Stationsbereiche mit „Wohlfühl-Atmosphäre“ entstanden, so die Klinik-Leitung. Hochwertige Ausstattung in den Patientenzimmern sowie eine optimierte Raumaufteilung und Möblierung in den Dienstzimmern der Ärzte und der Pflege sollen den Aufenthalt für alle angenehmer machen.

Fachübergreifende Belegung der Stationen

Die Stationen werden schon bald fachübergreifend belegt. Die Unterbringung der Patientinnen und Patienten erfolgt in 1- und 2-Bett-Zimmern. Auf beiden Stationen wurden individuelle Architekturkonzepte umgesetzt. Die Station E 42 will optisch auf eine Reise durch die europäischen Metropolen einladen. Auf der Station E 52 steht dagegen das Bergische Land mit seinen Attraktionen auf großformatigen Bildern im Mittelpunkt. Die Umsetzung des Sanierungsprojektes erfolgte mit dem Architekturbüro Kraft Führes Partners. Der Investitionswert lag bei 2,95 Mio. Euro.

Unser Video von der Neueröffnung der Station E 52:

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Die Sanierung der Pflegegruppen E 42 und E 52 ist die Fortsetzung des Sanierungskonzeptes der einzelnen Pfleggruppen im Bettenhaus E, mit dem in 2009 begonnen wurde. Die Umsetzung umfasste bisher: die PG E 12 und E 51 (Inbetriebnahme nach Sanierung in 2011), die PG E 41 (2016) sowie die PG E 31 und E 32 (2018). Der Umbau der Stationen E 31 / E 32 wurde erstmalig zum Anlass gekommen, die in die Jahre gekommene Infrastruktur zu ertüchtigen und die technischen Voraussetzungen für die schrittweise Einführung von mobilen digitalen Arbeitsplätzen für den ärztlichen Dienst und die Pflege zu schaffen.

Je 14 Patientenzimmer mit insgesamt 35 Betten

Dieser Ansatz wurde auch bei der Sanierung der Stationen E 42/E 52 weiter verfolgt: Bei der Neuinstallation der IT/Datentechnik einschließlich der Schaffung von neuen Serverräumen, der Installation von Patienten-Entertainmentsystem am Patientenbett in allen Patientenzimmern, der vollständigen Erneuerung/Anpassung der Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung sowie der Alarmierung und schließlich der Optimierung des Brandschutzes (Rauchabschnittbildung, flächendeckende Brandmeldeüberwachung).

Auf jeder der beiden Stationen sind jetzt 14 Patientenzimmer mit insgesamt 35 Betten entstanden. Die Pflegegruppen wurden freundlicher und heller konzeptionell gestaltet sowie patienten- und mitarbeiterfreundlicher hergerichtet. Dazu gehört die Erneuerung der Fliesen, Oberbodenbeläge, Deckenkonstruktionen einschließlich der Erneuerung des Anstrichs und die Sanierung der Stationsbäder (Behinderten-WC, Personal-WC, Patientenduschen).

Die Unterbringung der Patientinnen und Patienten erfolgt in 1- und 2-Bett-Zimmern. Auf beiden Stationen wurden individuelle Architekturkonzepte umgesetzt. (Foto: © Bastian Glumm)
Die Unterbringung der Patientinnen und Patienten erfolgt in 1- und 2-Bett-Zimmern. Auf beiden Stationen wurden individuelle Architekturkonzepte umgesetzt. (Foto: © Bastian Glumm)

Arbeitsplätze für den Arzt- und Pflegedienst optimiert

Zudem wurden die Arbeitsplätze für den Arzt- und Pflegedienst (erweiterte Schrankflächen, zusätzliche Dokumentationsplätze, Erweiterung der Nebenflächen, Vergrößerung der Flächen Arztzimmer und Personalaufenthalt) optimiert. Ein logistischer Vorteil sei die Schaffung von ausgelagerten Nebenräumen in den jeweiligen Aufzugsvorhallen.

„Wir wollen ein modernes Krankenhaus sein und wir wollen eine attraktive Atmosphäre schaffen und die bestmögliche medizinische Behandlung ermöglichen“, betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach bei der kleinen Feierstunde anlässlich der Einweihung der sanierten Stationen. „All das, was finanziell in unserer Kraft steht, investieren wir in die Sanierung, in den Erhalt dieses Hauses“, so der OB weiter.

Patienten eine zeitgemäße Unterbringung ermöglichen

„Die Station wurde 1974 eingeweiht und auf dem Stand, optisch und technisch, war sie auch. Es war also dringend Zeit, nach 46 Jahren, die Station auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Ein ganz besonderer Schwerpunkt lag auf der Patientenseite, so dass wir den Patientinnen und Patienten einfach eine zeitgemäße Unterbringung bieten können. Nicht nur rein optisch, sondern auch technisch am Bett“, betonte Hans-Jörg Schwarz, Verwaltungsdirektor des Solinger Klinikums.

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