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Leichlinger Straße: Baustart für die Behelfsbrücke

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Wegen Bauschäden an der alten Wupperbrücke dürfen seit dem vergangenen Sommer nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen passieren. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Wegen Bauschäden an der alten Wupperbrücke dürfen seit dem vergangenen Sommer nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen passieren. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Ab kommenden Montag beginnen die ersten sichtbaren Vorarbeiten zum Bau der Behelfsbrücke zwischen Solingen und Leichlingen, teilt aktuell die Stadtverwaltung mit. Das provisorische Bauwerk soll voraussichtlich ab Jahresende die marode Wupperbrücke an der Leichlinger Straße zwischen Haasenmühle und Nesselrath ersetzen. „Die Behelfsbrücke wird die Verkehrssituaton deutlich verbessern. Und sie schafft den nötigen Raum, damit der Neubau der Wupperbrücke starten kann“, betont Solingens Stadtdirektor Hartmut Hoferichter.

Behelfsbrücke rechts des alten Bauwerks

Die Behelfsbrücke entsteht vom Solinger Wupperufer aus gesehen rechts vom alten Bauwerk. Dafür muss zunächst eine Zuwegung geschaffen werden, danach starten die Arbeiten an der Unterkonstruktion. Die Brücke selbst ist ein Fertigteil in Modulbauweise und soll im letzten Quartal 2018 aufgesetzt werden. Die Kosten betragen 1,8 Millionen Euro. 60 Prozent übernimmt das Land NRW, die Stadt Solingen und der Rheinisch-Bergische Kreis investieren jeweils 360.000 Euro.

Erhebliche Bauschäden an der maroden Wupperbrücke

Die alte Wupperbrücke war im Juni 2017 zunächst komplett gesperrt worden, nachdem eine Sonderprüfung erhebliche Bauschäden gezeigt hatte, die eine Sanierung ausschlossen (wir berichteten). Umgehend setzten sich Stadt und Kreis als Eigentümer für einen Neubau und für eine Behelfsbrücke als Zwischenlösung ein. Gefördert werden die Bauprojekte durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Seit August 2017 mit Einschränkungen befahrbar

Seit August 2017 ist die alte Brücke zwar wieder befahrbar, doch gelten seither erhebliche Einschränkungen: So ist nur eine Spur frei und es können nur Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen passieren. Schwere Gefährte wie Busse und Lastwagen werden umgeleitet. Mit dem Bau der Behelfsbrücke soll sich diese Situation wieder entspannen und der gesamte Verkehr dort fließen.

Abriss der alten Brücke ab März 2019

Sobald die Übergangslösung greift, soll der Neubau am alten Standort starten. Dazu wird voraussichtlich im März zunächst das marode Bauwerk abgerissen. Die Fertigstellung der neuen Brücke inklusive der Anpassung des Straßenanschlusses auf Solinger Seite ist für Frühjahr 2021 avisiert.

Volksbank Bergisches Land

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