Start Aktuelles Lukas Klinik: Mit dem Malboxmobil den Moment leben

Lukas Klinik: Mit dem Malboxmobil den Moment leben

Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 29 Sekunden
0
TEILEN
Bauen mit dem Malboxmobil das Kreativangebot für Palliativpatienten aus: v.li. Johannes Wecker, Direktor der Lukas Klinik, Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Dr. Hans Ulrich Giesen, Chefarzt und Palliativbeauftrager der Lukas Klinik, Künstler Carsten Weck, Dr. Teut-Achim Rust vom Förderverein und Martin Idelberger, Marketingleiter der Sparkasse. (Foto: © B. Glumm)
Bauen mit dem Malboxmobil das Kreativangebot für Palliativpatienten aus: v.li. Johannes Wecker, Direktor der Lukas Klinik, Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Dr. Hans Ulrich Giesen, Chefarzt und Palliativbeauftrager der Lukas Klinik, Künstler Carsten Weck, Dr. Teut-Achim Rust vom Förderverein und Martin Idelberger, Marketingleiter der Sparkasse. (Foto: © B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Der Umgang mit unheilbar kranken Menschen ist für das pflegende Personal eine Herausforderung. Viel Einfühlungsvermögen wird gefordert und nicht selten geraten Schwestern und Pfleger an ihre emotionalen Grenzen. Für den Solinger Künstler Carsten Weck ist die Arbeit in der Palliativmedizin bereits seit Jahren ein persönliches Anliegen.

Malstation im fünften Jahr fest etabliert

„Wir haben im fünften Jahr in der St. Lukas Klinik die Malstation, die wirklich eine wunderbare Einrichtung ist“, sagt Carsten Weck. Auf der Malstation haben Langzeitpatienten die Möglichkeit, gemeinsam mit Künstler Weck ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Und so eine unbeschwerte Zeit zu erleben. Eine Zeit, in der sie nicht an ihre Krankheit denken müssen.

Die Malstation richtet sich an Patienten, die diese aus eigener Kraft aufsuchen können. Bettlägerige Menschen auf den verschiedenen Stationen der Ohligser Klinik konnten von diesem Angebot bislang nicht profitieren. Das ist seit Anfang des Jahres anders. Mit einem Malboxmobil geht Carsten Weck auf die Stationen und bietet sein Kunstangebot den Palliativpatienten direkt auf den jeweiligen Stationszimmern an.

„Die dunklen Wolken der Erkrankung vergessen“

„Auf diese Weise können die Menschen eine Stunde in Echtzeit die dunklen Wolken ihrer Erkrankung vergessen“, so Weck. Dabei drängt er sich mit seinem Kreativangebot keineswegs auf. Stets finden Vorgespräche statt, bevor Pinsel und Malstift zur Hand genommen werden.

Stefan Grunwald und Martin Idelberger von der Stadt-Sparkasse Solingen kamen am Freitag in die Lukas Klinik, um dieses einzigartige Projekt zu unterstützen. Über den Förderverein fließen stattliche 4.800 Euro aus dem PS-Sparen in das Malboxmobil. So können ein Werkstattrollwagen, Bildträger, Malutensilien und weiterer Zeichen- und Bastelbedarf angeschafft werden.

Palliativmedizin gewinnt immer mehr an Bedeutung

„Die Palliativmedizin gewinnt immer mehr an Bedeutung. Für uns als christlich-katholisches Haus ist es wichtig, ein entsprechendes Angebot zu haben“, betont Johannes Wecker, Direktor der St. Lukas Klinik. Die künstlerisch-kreative Arbeit von Carsten Weck sticht dabei heraus, weshalb man bei der Stadt-Sparkasse darauf aufmerksam wurde und nicht lange zögerte, als es um die Unterstützung des Malboxmobils ging. „Dieses Projekt lag uns persönlich am Herzen. Den betroffenen Menschen eine Perspektive für den Moment zu geben“, macht Stefan Grundwald, Vorstandsvorsitzender der Stadt-Sparkasse Solingen, deutlich.

Volksbank Bergisches Land

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here