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Marktführer WebID will Standort Solingen weiter ausbauen

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Thomas Fürst (mi.) ist Geschäftsführer der WebID Solutions GmbH. Er begrüßte am Mittwoch Oberbürgermeister Tim Kurzbach (re.) und Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung, in den Räumen des Unternehmens an der Kieler Straße. (Foto: © B. Glumm)
Thomas Fürst (mi.) ist Geschäftsführer der WebID Solutions GmbH. Er begrüßte am Mittwoch Oberbürgermeister Tim Kurzbach (re.) und Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung, in den Räumen des Unternehmens an der Kieler Straße. (Foto: © B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Es ist ein junges Unternehmen, es ist ein mit Höchstgeschwindigkeit wachsendes Unternehmen und es ist ein Unternehmen, das sich zum Standort Solingen bekennt. Die WebID Solutions GmbH zählt inzwischen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein an ihrem Standort an der Kieler Straße in Ohligs. WebID ist der Marktführer in Sachen Videoidentifikation europaweit.

Neben der Solinger Außenstelle unterhält das Unternehmen Dependancen in Berlin und Kiel sowie Tochtergesellschaften in Österreich, der Schweiz und sogar in Indien. Die Ohligser Filiale des innovativen Unternehmens ist mit Abstand die größte. Am Mittwoch besuchten Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Frank Balkenhol von der Wirtschaftsförderung die Firma WebID und machten sich ein Bild vom innovativen Geschäftsmodell des Unternehmens.

Gut 200 weitere Arbeitsplätze in Solingen geplant

„Wir sind weiter in einem raschen Wachstum begriffen“, erklärte Thomas Fürst, Geschäftsführer von WebID. Rund 200 Arbeitsplätze plant man in naher Zukunft zu schaffen, der Großteil davon in der Klingenstadt. Im Firmengebäude an der Kieler Straße, unweit des Hauptbahnhofes, hat WebID ganze drei Etagen angemietet und betreibt ein Callcenter, das sich hinter einer hochsensiblen Sicherheitsschleuse befindet. Insgesamt rund zwei Millionen Identifikationen konnten so bereits vorgenommen werden. Per Videochat wird die Identität des Anrufers festgestellt. Das funktioniert in der Regel via Webcam oder sogar über die Kamerafunktion des Handys.

Thomas Fürst will den Standort in Solingen ausbauen und plant, weitere 200 Mitarbeiter einzustellen. (Foto: © B. Glumm)
Geschäftsführer Thomas Fürst will den Standort in Solingen ausbauen und plant, weitere 200 Mitarbeiter einzustellen. (Foto: © B. Glumm)

Marktführer in Sachen Videoidentifikation

Dabei wird ein Gespräch mit dem Anrufer geführt und dieser mit seinem Ausweis abgeglichen. So wird die Identität zweifelsfrei festgestellt. Auf diese Weise können neben Personenidentifikationen auch Altersprüfungen, Online-Vertragsabschlüsse, Vollmachtserteilungen oder SEPA-Mandatserteilungen realisiert werden. Was für den Verbraucher sonst Tage oder gar Wochen dauern kann, wird per Videochat binnen dreieinhalb Minuten abgearbeitet. Das alte PostIdent-Verfahren wurde so digital abgelöst und quasi obsolet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden für diese Aufgabe entsprechend geschult.

Bereits über 100 Banken sind Kunden von WebID

„Wir sind hier längst kein Startup mehr, wir sind ein etabliertes Unternehmen und wollen auch global gehen“, betonte Markus Haertel, Finanzvorstand von WebID. Zu den Kunden des Unternehmens zählen inzwischen unter anderem mehr als 100 Banken und Geldinstitute. Sichtlich beeindruckt vom hochmodernen und vollständig digitalisierten Aufgabengebiet zeigte sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Mittwochmittag.

Beim Rundgang wurde auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Schulter geschaut. Derzeit sind rund 200 in der Solinger Dependance von WebID beschäftigt. (Foto: © B. Glumm)
Beim Rundgang wurde auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Schulter geschaut. Derzeit sind rund 200 in der Solinger Dependance von WebID beschäftigt. (Foto: © B. Glumm)

„Wir sind eine Industriestadt, aber auch wir sind mitten in der digitalen Revolution. Wir müssen in Solingen den Nährboden auch für solche Firmen schaffen, damit sie hier gut wachsen können“, so der OB. Dies sei bei der Firma WebID hervorragend gelungen. Deren Geschäftsführer Thomas Fürst ist übrigens gebürtiger Solinger. Der Hauptsitz des Unternehmens soll demnächst von Berlin nach Frankfurt verlegt werden. Der Solinger Standort soll davon unberührt weiter ausgebaut werden.

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