Start Aktuelles Martin Kempner bedankt sich mit Currywurst und Pommes

Martin Kempner bedankt sich mit Currywurst und Pommes

Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 47 Sekunden
0
TEILEN
Erika Kempner (77, sitzend) kam im Juni mit einer schweren Lungenentzündung ins St. Josef Krankenhaus in Hilden. Sohn Martin (3.v.r.) bedankte sich jetzt bei den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal mit Currywurst und Pommes. Darüber freute sich nicht nur Krankenhaus-Direktorin Monika Felkl (4.v.li.). (Foto: B. Glumm)
Erika Kempner (77, sitzend) kam im Juni mit einer schweren Lungenentzündung ins St. Josef Krankenhaus in Hilden. Sohn Martin (3.v.r.) bedankte sich jetzt bei den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal mit Currywurst und Pommes. Darüber freute sich nicht nur Krankenhaus-Direktorin Monika Felkl (4.v.li.). (Foto: B. Glumm)

HILDEN (bgl) – Es sah nicht gut für Erika Kempner aus, als die 77-jährige Solingerin im Juni mit einer schweren Lungenentzündung in das St. Josefs Krankenhaus in Hilden eingeliefert wurde. „Das war so schlimm, dass es wirklich auf der Kippe stand“, erinnerte sich Sohn Martin, dem die Gedanken daran auch jetzt noch die Sorgenfalten ins Gesicht treiben. Drei Wochen wurde die Rentnerin in der Hildener Klinik behandelt. Und das sehr erfolgreich. „Für mich war es das Beste, was ich jemals in einem Krankenhaus erlebt habe“, so Martin Kempner mit einer deutlich aufgeheiterten Miene weiter.

Erika Kempner konnte die Klinik verlassen und nach einer mehrwöchigen Reha vollkommen gesundet zurück nach Hause in die Klingenstadt kommen. Was für andere Patienten oftmals selbstverständlich ist, wollte Sohn Martin aber so nicht einfach stehenlassen. „Das Team hat meine Mutter einfach super betreut. Man hat sich rührend um sie gekümmert und war stets sehr kompetent“, machte Kempner deutlich. Anstatt nur einfach „Danke“ zu sagen, wollte der Fotojournalist und Inhaber eines Gewürzladens in Solingen den Ärzten, Schwestern und Pflegern in Hilden etwas ganz Besonderes bieten.

Martin Kempner ist Fotojournalist und Inhaber eines Gewürzladens in Solingen. Seine Currywurst kam so gut an, dass so mancher Nachschlag gereicht werden musste. (Foto: B. Glumm)
Martin Kempner ist Fotojournalist und Inhaber eines Gewürzladens in Solingen. Seine Currywurst kam so gut an, dass so mancher Nachschlag gereicht werden musste. (Foto: B. Glumm)

Ärzte, Schwestern und Pfleger freuten sich sehr über die Aktion

Und so baute Kempner am Montag auf dem Parkplatz hinter der Cafeteria des Krankenhauses seinen Imbissstand auf und bewirtete das medizinische Personal der Intensivstation, der Inneren Medizin und der Station B2 des St. Josefs Krankenhaus in der Mittagspause mit gratis Pommes und Currywurst. „Dass sich jemand so viele Gedanken und auch noch so viel Mühe macht, ist wirklich ungewöhnlich“, freute sich Krankenhaus-Direktorin Monika Felkl. Und auch beim Personal, das zur Mittagszeit nach und nach zu Martin Kempners Currywurst-Stand kam, waren ausschließlich glückliche Gesichter zu beobachten.

Mehrere Wochen suchten Martin Kempner und die Krankenhausleitung nach einem passenden Termin für die einzigartige Aktion. Denn Gewürz-Experte Kempner wollte unbedingt sicherstellen, dass möglichst viel Personal der verschiedenen Schichten in Sachen Currywurst zum Zuge kommen konnte. Zum Schichtwechsel zur Mittagszeit war das am Montag möglich. „Ich wollte einfach mal etwas machen, weil hier alles so herzlich war“, sagte Martin Kempner. Eine Aktion, die dem Personal des St. Josefs Krankenhaus in Hilden wohl länger in Erinnerung bleiben wird.

St. Josefs Krankenhaus Hilden im Internet

Kempners Edle Gewürze im Internet

Erika Kempner genoß Montagmittag gemeinsam mit ihren ehemailgen Ärzten und Pflegern vor dem St. Josef Krankenhaus in Hilden eine deftige Currywurst. (Foto: B. Glumm)
Erika Kempner genoß Montagmittag gemeinsam mit ihren ehemaligen Ärzten und Pflegern vor dem St. Josefs Krankenhaus in Hilden eine deftige Currywurst. (Foto: B. Glumm)
Volksbank Bergisches Land

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here