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Offizieller Start der Ohligs App

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Freuen sich über den gelungenen Start der Ohligs App (v. li. Anita Ranzan, Jörg Bergmann, Gloria Göllmann) (Foto: © Martina Hörle)
Freuen sich über den gelungenen Start der Ohligs App (v. li. Anita Ranzan, Jörg Bergmann, Gloria Göllmann) (Foto: © Martina Hörle)
Stadtwerke Solingen

SOLINGEN (mh) – Am Montagabend war es soweit. Pünktlich um 20 Uhr wurde die Ohligs App freigeschaltet. Damit soll sich die Kommunikation zwischen Ohligser Bürgern und Händlern sowie anderen Institutionen verbessern.

Großes Interesse bei Bürgern und Händlern

Etwa 60 – 70 Interessierte, sowohl Geschäftsleute als auch Ohligser Bürger, waren gekommen, als die Immobilien- und Standortgemeinschaft Solingen-Ohligs (ISG) mit der App an den Start ging. Bereits im Vorfeld hatten bei Umfragen zahlreiche Geschäfts- und Privatleute ihr großes Interesse gezeigt. Zur Realisierung dieses Projekts hatte sich Gloria Göllmann, Geschäftsführerin der ISG, die Wuppertalerin Anita Ranzan von Moogiesart Consulting zur Unterstützung geholt. Ranzan ist Beraterin für Digitalisierungsfragen und hat in puncto App schon einiges an Erfahrung mitzubringen. „Die App ist eine Kommunikationsplattform für User und Anbieter“, so Ranzan. „Wir wollen Ohligs digital vorantreiben, die Zukunft mitgestalten.“

Zahlreiche interessierte Bürger und Geschäftsleute trafen sich beim Start der Ohligs App. (Foto: © Martina Hörle)
Zahlreiche interessierte Bürger und Geschäftsleute trafen sich beim Start der Ohligs App. (Foto: © Martina Hörle)

Bei der Veranstaltung waren auch Mitarbeiter des Freifunks Solingen geladen. Sie stellten den Freifunk in Solingen und den gemeinnützige „Verbund freier Netzwerke NRW e.V.“ vor und gaben viele interessante Informationen. „Freifunk ist ein Bürgernetz von Bürgern für Bürger.“ Um Ohligs flächendeckend mit freiem WLAN auszustatten, reiche bereits ein Router für 20 € aus. Freies WLAN ist sowohl für die erfolgreiche Nutzung der App als auch einen digital optimalen Standort unverzichtbar.

Nachfrage auch nach Freifunk

„Einzelhändler sollen zu Gemeinschaftshändlern werden“, betonte Göllmann. „Dienstleister und Gewerbetreibende können Synergien nutzen. Menschen wollen miteinander kommunizieren. Viele sind ohnehin schon permanent online. Man kann sich übers Handy bequem einen Überblick verschaffen. Sortimente, Sonderangebote, Verkaufsaktionen, Öffnungszeiten, Events und Veranstaltungen, Tischreservierungen im Restaurant – alles soll bequem über Handy von daheim aus und unterwegs möglich sein. Damit wollen wir die Kunden zurück in die Geschäfte holen.“ Die App ist ebenso für Schulen, Vereine und andere Institutionen eine wunderbare Möglichkeit der Kommunikation.

Bis Ende Dezember werden die Daten für die User kostenlos eingepflegt. (Foto: © Martina Hörle)
Bis Ende Dezember werden die Daten für die User kostenlos eingepflegt. (Foto: © Martina Hörle)

Ranzan erläuterte in einer Live-Demonstration die Funktionsweise der App und die Möglichkeiten, sich und sein Unternehmen zu präsentieren. Die Onlinepräsenz kann mit Texten, Bildern, Videoclips bequem gestaltet werden. Jeder Akteur wird zusätzlich von der App auf seine eigene Website verlinkt. Die Software ist einfach und schnell zu bedienen. 50 Geschäfte und Institutionen waren bereits am Eröffnungstag auf der Plattform zu finden. Bis zum Jahresende wird mit weiteren 100 gerechnet.

Bis Ende Dezember übernehmen die Initiatoren kostenlos die Einstellungen der Daten. Im kommenden Jahr soll die Dienstleistung kostenpflichtig werden. Doch das Programm ist so einfach zu bedienen, dass jeder seine Daten selbst online stellen kann.

Leicht zu bedienende Software

Thomas Schmitt, Besitzer des Café-Bistros Möngkesmote und Mitglied der ISG, war von dem Projekt begeistert. Er hatte für die Veranstaltung extra das Bistro geöffnet. „Die Idee ist fantastisch. Ich bin selbst überrascht, was wir in Ohligs alles finden können. Um diese Fülle von Informationen, die hier auf der app gebündelt vorhanden ist, zu sammeln, müsste ich tagelang durch die Stadt laufen.“ Er war voller Anerkennung für die Leistung, die Göllmann und Ranzan innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben. „Sie haben sich intensiv damit auseinandergesetzt, was unseren Standort weiterbringt.“

App bringt Fülle an Informationen

Gloria Göllmann war hocherfreut über den starken Zulauf. Viele meldeten sich gleich vor Ort für die Ohligs App an, interessierten sich aber ebenfalls für den Freifunk. Im Januar steht ein Gespräch mit codecentric an. Das Unternehmen ist ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert. Auch Anita Ranzan strahlte über das positive Feedback der Besucher. Sie erklärte unermüdlich, beantwortete gerne die vielen Fragen, die im Anschluss an die Vorführung an sie herangetragen wurden. Sie ist sehr gespannt darauf, wie es weitergeht und freut sich, gemeinsam mit den Akteuren die Plattform mit Leben zu füllen.

Volksbank Bergisches Land

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