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Ohligser City soll ein neues Gesicht bekommen

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Der Siegerentwurf des Kölner Büros RMP sieht für die Ohligser City mit der Düsseldorfer Straße unter anderem eine hellere und freundlichere Bepflasterung vor. (Foto: © RMP)
Der Siegerentwurf des Kölner Büros RMP sieht für die Ohligser City mit der Düsseldorfer Straße unter anderem eine hellere und freundlichere Bepflasterung vor. (Foto: © RMP)

SOLINGEN (bgl) – Düsseldorfer Straße und Marktplatz in Ohligs sollen umgestaltet werden. Die Stadt Solingen suchte deshalb nach Ideen, wie man der Ohligser City frischen Wind einhauchen kann und lobte einen Architektenwetttbewerb aus. Der Sieger des Wettbewerbes ist das Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Köln. Dies hat das Preisgericht in seiner Sitzung vergangene Woche Dienstag nach Prüfung aller Beiträge und Diskussion einstimmig entschieden. Insgesamt beteiligten sich zwölf Architektur- und Stadtplanungsbüros am Wettbewerb.

36.000 Euro Preisgeld an das Büro RMP

In ihrer Begründung lobte die Jury sowohl den „klar gegliederten, gut nutzbaren und gestalteten Straßenraum der Düsseldorfer Straße und am Ohligser Markt insbesondere die Durchlässigkeit und Wegebeziehung zum neuen O-Quartier“. Den Vorsitz der Preisgerichtssitzung übernahm Prof. Ulrike Beuter, Landschaftsarchitektin aus Oberhausen. Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 36.000 Euro. Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 28.000 Euro ging an das Büro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung aus Düsseldorf. Die Arbeit des Büros [f] landschaftsarchitektur aus Solingen erhielt den dritten Preis, der mit einem Preisgeld von 19.000 Euro verbunden ist.

Der Siegerentwurf des Kölner Büros RMP sieht für die Düsseldorfer Straße unter anderem eine hellere und freundlichere Bepflasterung vor. Gleichzeitig sollen sowohl die Fußgängerzone als auch der Ohligser Marktplatz grüner umgestaltet werden. Dort soll sich nach den Vorstellungen der Planer in Zukunft das urbane Leben im Stadtteil abspielen, das in Achse zum O-Quartier und der neuen Sparkassen-Geschäftstelle.

So könnte der Ohligser Marktplatz ab 2022 aussehen. Die Planer wünschen sich, dass sich in Zukunft dort das urbane Leben des Stadtteils abspielt. (Foto: © RMP)
So könnte der Ohligser Marktplatz ab 2022 aussehen. Die Planer wünschen sich, dass sich in Zukunft dort das urbane Leben des Stadtteils abspielt. (Foto: © RMP)

Preisträger werden ihre Entwurfskonzepte konkretisieren

Die Vorprüfung der Arbeiten sowie die Organisation des Preisgerichts übernahm das Dortmunder Büro post welters +partner mbB. Im Preisgericht saßen Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Akteure von vor Ort, zudem Landschaftsarchitekten als externe Experten. In den kommenden Monaten werden die drei Preisträger im Rahmen eines Verhandlungsverfahren (nach VgV) aufgefordert, ihre Entwurfskonzepte zu konkretisieren und die Kosten für die Umsetzung zu beziffern.

Am Ende soll schließlich feststehen, wer den Auftrag erhält. Dabei geht das Büro, das mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, mit einem Punktevorsprung ins Rennen. Die Ergebnisse werden im Sommer erwartet. Alle eingereichten Wettbewerbsentwürfe sind bis zum 1. März im Schaufenster des Ladenlokals Düsseldorfer Straße 40 (ehemals Gerry Weber) zu sehen.

Bewilligung von 4,5 Millionen Euro Fördermittel liegt vor

Gefördert wird der Umbau mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Städtbauförderung. Für die Umsetzung liegt eine Bewilligung von EU- und Landesmitteln in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro vor. Der Umbau soll im kommenden Jahr beginnen und bis 2022 abgeschlossen sein.

Volksbank Bergisches Land

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