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Sturmtief „Burglind“: Solingen glimpflich davongekommen

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Sturmtief
Sturmtief "Burglind" fegte am Mittwoch über Solingen. Auf der Burger Landstraße hat ein umfallender Baum die Obus-Fahrdrähte abgerissen. Nachdem die Feuerwehr den Baum entfernt hatte, war der Schaden aber schnell behoben. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Sturmtief „Burglind“ fegte am Mittwoch über die Klingenstadt. Schwere Sturmböen und starker Regen haben heute früh auch Solingen getroffen. Gleichwohl ist Feuerwehrsprecher Torsten Dunkel sicher: „Solingen ist zum Glück wieder einmal glimpflich davongekommen.“ Dennoch meldet die Feuerwehr 43 wetterbedingte Einsätze, davon allein 22 in der Zeit von 7 bis 12 Uhr. Insgesamt waren 114 Kräfte aller drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr sowie der Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr seit vor 6 Uhr früh im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.

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Baum beschädigt Obus-Fahrdrähte

Am heftigsten hat es ein Haus am Ginsterweg getroffen, wo ein abgebrochener Ast einer in der benachbarten Kleingartenanlage stehenden Eiche Dach und Fassade beschädigte. Auf der Burger Landstraße hat ein umfallender Baum die Obus-Fahrdrähte abgerissen. Nachdem die Feuerwehr den Baum entfernt hatte, war der Schaden aber schnell behoben. Während der Arbeiten war die Straße gesperrt. Die Feuerwehr konnte allerdings in einem dringenden Fall helfen. Sie geleitete ein Auto über einen Schrankenweg um die Sperrung herum, weil ein wichtiger medizinischer Termin einzuhalten war.

Die Wupper in Unterburg führte am Mittwoch zwar ziemlich viel Wasser aufgrund des Unwetters, Gefahr bestand im Stadtteil aber nicht. Sandsäcke kamen nicht zum Einsatz. Zur Sicherheit wurde der Parkplatz auf der Wupperinsel aber gesperrt. (Foto: © Bastian Glumm)
Die Wupper in Unterburg führte am Mittwoch zwar ziemlich viel Wasser aufgrund des Unwetters, Gefahr bestand im Stadtteil aber nicht. Sandsäcke kamen nicht zum Einsatz. Zur Sicherheit wurde der Parkplatz auf der Wupperinsel aber gesperrt. (Foto: © Bastian Glumm)

Pegel der Wupper nicht besorgniserregend

„Womöglich zeigen die Arbeiten am Hochwasserschutz Eschbach schon erste, kleine Erfolge“, hieß es von der Feuerwehr. „Das Wasser war bisher nicht so hoch, dass Sandsäcke vor Ort bereit gestellt werden mussten“, sagt Einsatzleiter Udo Schilling. Auch der Pegel der Wupper sei derzeit nicht besorgniserregend, weil der Wupperverband den Ablauf aus der Wuppertalsperre reduziert habe.

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