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Sturmtief Eberhard sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

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(Foto: © Bastian Glumm)
(Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Am Sonntag tobte sich Sturmtief Eberhard über der Klingenstadt aus. Im gesamten Stadtgebiet Solingen kam es zahlreichen Einsätzen für die Feuerwehr. Aufgrund der Warnungen des Deutschen Wetterdienstes hatte die Feuerwehr bereits ab 13.00 Uhr erste Maßnahmen ergriffen, um auf eine flächendeckende Sturmlage vorbereitet zu sein. Mit den ersten schweren Böen wurde die gesamte Feuerwehr in Vollalarm versetzt. Alle Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Unterstützung der drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Einsätze nach Dringlichkeit priorisiert

Die Fernmeldezentrale (FMZ) in der Feuerwache I an der Katternbergerstraße wurde durch die IUK-Einheit und teilweise von dienstfreien Beamte der gemeinsamen Leitstelle besetzt und in Betrieb genommen. Der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr war ebenfalls im Einsatz. Das geschieht immer dann, wenn eine sehr große Anzahl an Einsätzen zu erwarten ist. Die Notrufe werden in der gemeinsamen Leitstelle in Wuppertal angenommen und dann nach Solingen in die FMZ übermittelt. Hier werden Einsätze dann nach Dringlichkeit priorisiert und den Einsatzkräften zur Abarbeitung übermittelt.

Feuerwehr rückt zu rund 130 Einsätzen aus

Insgesamt waren etwa 130 Einsätze von den rund 180 Einsatzkräften zu bewältigen. Hierbei wurden umgestürzte Bäume oder Äste beseitigt, lose Dachpfannen entfernt, Kaminabdeckungen und Dachteile von Flachdächern gesichert oder entfernt. Ebenso wurden Plakatwände oder umgestürzte Verkehrszeichen und Absperrungen gesichert oder wieder aufgestellt. Auf der L 74 und der Autobahn A3 wurden zwei Personen in ihren Autos leicht verletzt, als Äste, bzw. ein Baum, auf die Fahrzeuge stürzten. Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr erlitt bei Sägearbeiten eine Augenverletzung.

Mehrere Hauptverkehrsstraßen mussten gesperrt werden

Im gesamten Stadtgebiet kam es immer wieder zu temporären Straßensperrungen. Betroffen waren die Konrad-Adenauer-Straße, die Bebelallee, die Viehbachtalstraße, die Peter-Rasspe-Straße und der Balkhauser Weg. Letzterer bleibt bis mindestens Montagmorgen gesperrt, da hier mehrere Bäume die Fahrbahn blockieren und diese erst bei Tageslicht beseitigt werden können. Die Bushaltestelle an der Konrad-Adenauer-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt muss wegen Gefährdung durch herabstürzende Dachziegel ebenfalls bis Montag gesperrt bleiben.

Zur Stunde werden die letzten Einsätze abgearbeitet. Aufgrund der nachlassenden Sturmlage wird nicht mit einer weiteren großen Anzahl an Einsätzen gerechnet, teilt aktuell die Feuerwehr mit.

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